Wie bei allen Pflanzen gibt es auch bei der Kartoffel unzählige Sorten. Dabei unterscheidet man zwischen der Reifezeit und dem Verwendungszweck (Kocheigenschaften).
Für den Landwirt spielt bei der Auswahl der Sorte zunächst der Verwendungszweck eine Rolle – ob Speisekartoffeln oder Industriekartoffeln, oder ob spezielle Sortenwünsche der Abnehmer berücksichtigt werden müssen. So geben wir in Schwarmstedt unseren Vertrags-Landwirten ganz genau vor, welche Sorte mit welchen Eigenschaften geliefert werden darf – siehe auch >Schwarmstedter / Qualitätsmanagement. Viele Kartoffeln werden direkt ab Hof verkauft; hier richtet sich der Landwirt auch nach dem Geschmack seiner Kunden. Die Beliebtheit der Sorten hängt oft von der regionalen Küche ab. So werden in manchen Regionen lieber mehlige oder eher gelbe Kartoffeln bevorzugt, in anderen eher fest kochende oder weiße Knollen.
Bei der Verarbeitung sind natürlich die Inhaltsstoffe wichtig, aber auch die Form der Kartoffel spielt eine Rolle. Für das industrielle Schälen ist es wichtig, dass die Knollen glatt gewachsen sind. Industriekartoffeln haben meist einen höheren Stärkegehalt als die Speisekartoffeln. Welche Sorten hier bevorzugt werden, hängt von den einzelnen Verarbeitungsmöglichkeiten ab. Wir in Schwarmstedt verwenden nur Speisekartoffeln, keine Industriekartoffeln.




